Filmvorführung in Rottenburg am Neckar

Deutschland

Update (02. Dezember 2019): Für die Filmvorführung am 22. Dezember um 20 Uhr sind KEINE Karten-Vorbestellungen mehr möglich.  Die restlichen Karten für den 22. Dezember gibt es an der Abendkasse. 

Für die Termine 27.12., 28.12., 29.12., 30.12. und 13. Januar 2019 sind wie bisher Vorbestellungen per Mail möglich. 

Hallo liebe Leute,

Ein weitere Kinovorführung steht an.

unsere nächste Filmvorführung steht an. Am Samstag, den 22. Dezember präsentieren wir um 20 Uhr unseren Film „Trio for Rio – Das Leben spielt sich draußen ab!“ im Kino im Waldhorn in Rottenburg am Neckar.

Weitere Termine in Rottenburg sind:
– Donnerstag, der 27. Dezember um 18 Uhr
– Freitag, der 28. Dezember um 18 Uhr
– Samstag, der 29. Dezember um 18 Uhr
– Sonntag, der 30. Dezember um 18 Uhr
– Sonntag, der 13. Januar 2019 um 18 Uhr

Der Eintritt kostet 8,50€ pro Person.

Tickets für die Vorführungen können ab sofort via Mail und Überweisung bei uns bestellt werden. -> mail@trioforrio.com

Nach erfolgreichem Zahlungseingang versenden wir gratis die Tickets per Post. Bitte unbedingt die Anzahl, das gewünschte Datum und natürlich die Versandadresse via Mail an mail@trioforrio.com oder im Verwendungszweck angeben.

Zahlungsmethoden: 

  • PayPal-Überweisung an folgendes Paypal-Konto:
    schmieder.n@gmail.com
  • Sofortüberweisung an:
    Bankname: Kreissparkasse Tübingen: IBAN DE81 6415 0020 0002 8762 87, Kontoinhaber: Nicolas Schmieder, BIC: SOLADES1TUB

Tickets bestellen via Mail möglich.

Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat muss jetzt zuschlagen!
Gerne dürfen Freunde, Onkels & Tanten, Kollegen, Mamas & Papas, Schwiegermütter etc. mitgebracht werden.
Der Beitrag darf gerne geteilt werden. Danke!

Wir freuen uns auf Euch. Bei Fragen stehen wir Euch unter 017630145551 bereit.

VG Euer

Trio for Rio

Wahnsinn! Wahnsinn! Wahnsinn!

Deutschland

105 Minuten Abenteuer. Gestärkt mit Popcorn und Getränken.

Uns fehlen inzwischen die Superlative und ganz realisiert haben wir unser Premieren-Wochenende noch lange nicht!
Nach über 2000 Arbeitsstunden an unserem Film „ Trio for Rio – Das Leben spielt sich draußen ab!“, ging pünktlich vergangenen Samstag (20.10.2018) um 18 Uhr der Vorhang auf und der Wahnsinn nahm seinen Lauf. Der Saal war mit über 350 Zuschauern restlos ausverkauft, ein Knistern lag in der Luft, die Zuschauer waren gespannt und bei uns erhöhte sich der Pulsschlag bis hin in den kritischen Bereich. 105 Minuten folgten unsere Zuschauer gespannt unserer Reise und belohnten uns mit tosendem minutenlangem Applaus, Gänsehaut pur!

Der Saal füllt sich. 2 Vorstellungen, 700 Besucher.

In unseren kühnsten Träumen hätten wir uns unsere Premiere nicht schöner ausmalen können, Freudentränen flossen. Danke an EUCH, ihr seid der absolute Hammer. Jede Sekunde Arbeit an unserm Film hat sich geloht, ihr habt uns immer unterstützt und uns einen Abend für die Ewigkeit beschert. Während der Diskussionsrunde am Anschluss verlies kaum einer den Saal, unsere anfängliche Nervosität war wie verflogen und wir hätten uns noch stundenlang mit Euch unterhalten können.
Die Afterparty im „Rio-Filmcafe“ und später im „Rotem Knopf“ ist jetzt schon legendär und endete erst spät in der Nacht.

Am Sonntag hatten wir um 11 Uhr schon die nächste Vorführung und auch hier wurden, wieder vor ausverkauften Haus, unsere Erwartungen ein weiteres Mal weit übertroffen. Am Schluss gab es Standing Ovations, damit hatten wir endgültig ein Überschuss an Glückshormonen. Das Wochenende hat gezeigt, Träume können wahr werden und dafür möchten wir uns bedanken.

Vielen Dank für die Unterstützung Thomas. Danke, Danke, Danke!

Danke an jeden Zuschauer! Danke an unsere Familien, Freunde und Bekannte! Danke an alle fleissigen Helfer im Hintergrund!
Danke an unseren Filmemacher Thomas Köke! Danke an Marcia Bittencourt für Filmmusik der Extraklasse!

Nico und Julian präsentieren den Film. Was kommt jetzt?

Ja, wie geht es jetzt weiter? Wir begeben uns jetzt auf die schwierige Suche nach einem Filmverleih oder/und einem TV-Sender, welcher den Mut hat mit uns unseren Weg weiter zu gehen und eben unsere Abenteuerkomödie bundesweit ins Kino oder ins TV-Programm zu bringen. Wer hat welche Kontakte? Wer kennt wen? Wer kann uns eventuell den entscheidenden Tipp oder den ultimativen Kontakt vermitteln? Wir sind dankbar für jede Hilfe und Unterstützung.

Danke!! Vielen Dank, ihr seid die Besten und denkt immer daran: „ Das Leben spielt sich draußen ab!“

Mit sportlichen Grüßen,
Julian, Nico, Thomas und Sandro

Weitere Bilder findest Du in unserer Galerie.

Der Vorverkauf hat begonnen: Jetzt bestellen.

Deutschland

Nachträgliches Update (17.Oktober 2018): Ab sofort ist kein Ticketversand mehr möglich.
Samstag: Einlass 17:30 Uhr, Beginn 18 Uhr
Sonntag: Einlass 10:30 Uhr, Beginn 11 Uhr
Tickets für Sonntag gibt es noch an der „Abendkasse“ im Rio Filmpalast!

Servus zusammen,

unser großes Fahrrad-Abenteuer hat im Oktober Kinopremiere!
Am Samstag, den 20.10.2018 um 18 Uhr haben wir Weltpremiere im Rio-Filmpalast in München (Rosenheimer Straße 46, 81669 München).

Für die Vorstellung am Samstag gibt es keine Tickets mehr.

Alternativ haben wir auch Sonntag, den 21.10 um 11 Uhr im Programm.

Der Eintritt kostet 10€ für Erwachsene und 7€ für Kinder.

Ein Vorverkauf findet ab sofort im Rio Filmpalast statt und weiterhin auch direkt über uns.

Nach erfolgreichem Zahlungseingang versenden wir gratis die Tickets per Post. Bitte unbedingt die Anzahl (Erwachsene, Kind usw.) und natürlich die Versandadresse via Mail an mail@trioforrio.com oder im Verwendungszweck angeben.

Zahlungsmethoden: 

  • PayPal-Überweisung an folgendes Paypal-Konto:
    schmieder.n@gmail.com
  • Sofortüberweisung an:
    Bankname: Kreissparkasse Tübingen: IBAN DE81 6415 0020 0002 8762 87, Kontoinhaber: Nicolas Schmieder, BIC: SOLADES1TUB

Gerne dürfen Freunde, Onkels & Tanten, Kollegen, Mamas & Papas, Schwiegermütter etc. mitgebracht werden.
Der Beitrag darf gerne geteilt werden. Danke!

Wir freuen uns auf Euch. Bei Fragen stehen wir Euch unter 017630145551 bereit.

VG Euer

Trio for Rio

Tosender Applaus bei der Film-Vorpremiere

Deutschland

Vergangenen Freitag um 20 Uhr hatte das Warten für unsere Familie, Freunde, Bekannte, Fans und alle die sich für unsere Reise begeistern ein Ende. Wir haben zum ersten Mal unseren Film „Trio for Rio“ einem Publikum vorgeführt.

Die Kulturbar Kukoon-der perfekte Ort für unsere Vormpremiere

Unsere Vorpremiere, in der Kulturbar Kukoon, in Bremen war sehr gut besucht und kein Platz blieb frei. Viele begeisterte Zuschauer staunten ungläubig über unsere erlebten Abenteuer und bedankten sich mit einem minutenlangen, tosenden Applaus. Sie sahen u.a. eine Reise durch endlose Wälder mit einem Schwarzbärunfall, leckeres Essen in Mexiko und anschließender Montezumas Rache, das Umschiffen der Darien Gap zwischen Panama und Kolumbien, mit Schlammlawinen blockierte Straßen, absolute Einsamkeit in den Anden und vieles, sehr vieles mehr.

Dieser Rohschnitt ist 1 Stunde und 54 Minuten lang. Mit Hilfe einer anschließenden Diskussion versuchen wir u.a. zu lange Szenen, unverständliche Handlungen, kuriose Abläufe, langeweile Szenen oder Doppeltgemoppeltes zu erkennen und in den kommenden Wochen anzupassen.

Viele Zuschauer-wir waren überrascht und begeistert!

Aus  knapp 400 Stunden Rohmaterial haben wir nun knapp 2 Stunden gezeigt. Am 20. und 21. Oktober 2018 findet unsere Filmpremieren-Wochenende in München statt. Bis dahin haben wir noch viel Arbeit vor uns und möchten nun mit dem eingeholten Lob und der guten Kritik unseren abenteuerlichen Film noch verfeinern und einige Szenen noch besser auflösen, sodass dem breiten Publikum ein 90-minütiger Dokumentarfilm gezeigt werden kann.

Wir bedanken uns bei allen Gästen und für einen unvergesslichen Abend. Toll, dass Ihr zahlreich erschienen seit und uns mit Eurem Feedback die Entscheidungen in den nächsten Wochen erleichtert.

Sportliche Grüße,

Nico, Julian und Thomas Köke

Film-Vorpremiere am 22. Juni 2018

Deutschland

Am Freitag, den 22. Juni 2018 um 19:30 Uhr ist es soweit. In der Bar Kukoon, Buntentorsteinweg 29 in 28201 Bremen, präsentieren wir zum ersten Mal unser ausgewähltes Filmmaterial der Öffentlichkeit.

24 Länder, 28.454 km, 1554 Stunden im Fahrradsattel, von Deutschland bis Brasilien: 467 Tage lang haben wir Nico Schmieder, Julian Schmieder und Sandro Reiter die Reise unseres Lebens festgehalten. Bevor im Herbst der Film veröffentlicht wird, zeigen wir den abendfüllenden Film im Kukoon in einer ersten Rohfassung. Anschließende Diskussion und rege Kritik ist ausdrücklich erwünscht.

Ihr seit alle herzlich zu unserer Vorpremiere eingeladen.

Wir freuen uns auf Euch!

Film 2017

Deutschland

Liebe Unterstützer des Trio for Rio,

wir haben unser Crowdfundingziel/unsere Zielsumme bei Indiegogo leider nicht erreicht. Auf Euren Paypal-Konten müsste Euer Unterstützungsbetrag bereits wieder eingegangen sein.

ABER: den Film wird es im neuen Jahr trotzdem geben!

Sehr viele Unterstützer haben bereits zugesagt, dass sie den Film unbedingt sehen wollen, auch wenn wir nun auf eine Produktionsfirma, die englischen und spanischen Untertitel, sowie auf eigens komponierte Musik wohl verzichten müssen.

Thomas Köke, der bereits die Trailer geschnitten und den besten Überblick über unser Rohmaterial hat, wird nun auch den gesamten Film produzieren. Er arbeitet an der Hochschule Bremen und bildet dort TV-Journalisten aus. Auf uns war er gestoßen, weil er selbst irgendwann mit dem Fahrrad nach Brasilien fahren will und er hat unseren Blog während der Reise regelmäßig verfolgt. Wir freuen uns, dass er diese Mammutaufgabe übernimmt! Danke Thomas!

Die Inhalte Eurer gewünschten „Perks“ (Eure bestellten Download-Links, DVD’s, BlueRay’s, Erwähnung im Abspann etc.) der Indiegogo-Kampagne gelten selbstverständlich weiterhin. Eure Lieferadressen liegen uns vor.

Wer noch keinen Film bestellt hat kann das gerne machen! Bitte 25 Euro auf unten genanntes Konto überweisen und eine kurze Mail (mit Name und Lieferadresse) an: mail@trioforrio.com!

Betrachtet die Unterstützungssumme nun jedoch als feste Bestellung!

Wir werden den Film fertigstellen! Allerdings kann es nun bis Juli dauern.

Bitte überweist Eure Unterstützungssumme mit dem Verwendungszweck: „Film Trio for Rio“ auf folgendes Konto:

Julian Schmieder
IBAN: DE98 7015 0000 0000 373019
BIC: SSKMDEMMXXX
Stadtsparkasse München

Oder aber per Paypal an folgende E-Mail-Adresse: julian.schmieder@gmx.de

Vielen, vielen Dank, dass Ihr den Film, nun möglich macht,

Euer Trio for Rio.

FINALE: Deutschland – BaWü – Bayern

Deutschland, Österreich
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Kein Zelt aufbauen, wir geniessen die Zeit zuhause.

Wir geniessen die Zeit bei unseren Eltern und Freunden in unserem Heimatort Rottenburg-Hailfingen. Endlich muss das Zelt nicht jeden Tag aufgebaut und der Gaskocher rausgeholt werden, Wiedersehensfreude ist angesagt. Viele neugierige Fragen werden uns gestellt und wir nehmen uns die Zeit, schliesslich haben wir allerhand erleben dürfen. Die Unterstützung aus der Heimat war in den letzten 18 Monate enorm hoch und wir bedanken uns nochmals für den tollen Empfang, die Geschenke und die lieben Worte. Es ist eine fantastische Heimkehr und wir stellen die Räder gerne mal ein paar Tage in die Ecke, die Beine danken es uns. Ein richtiges Bett, eine warme Dusche, was für ein Luxus.

Zeitgleich mit unserer Rückkehr geht auch unser Filmprojekt online, jeder darf ein Teil dieses Films werden und uns unterstützen. Wer sich eine DVD, eine BlueRay oder einen Download-Link sichern möchte kann dies gerne machen, wir freuen uns und brauchen viele Gönner. Wer gar seinen Namen oder den seiner Firma im Abspann sehen will kommt auch auf seine Kosten, hier der Link: DVD bestellen oder spenden!

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Unsere Rückkehr hat sich in Windeseile herumgesprochen, zahlreiche Zeitungen aus unserer Heimatregion berichten über uns, hier der Link zum Artikel des „Schwäbischen Tagblatts“.

Auch der „Schwarzwälder Bote“ lies sich nicht lumpen und hat eine Reporterin nach Tübingen geschickt, welche folgenden Artikel über unsere Tour veröffentlichte.

Ein Radioteam von „Das Ding“ hat uns fleissig interviewt und gefilmt, hier das fertige Interview mit Film:

Bei „Radio ENERGY“ sind wir in Ludwigsburg zu Gast auch auch die Kollegen vom „Radio Neckaralb Live“ aus Reutlingen laden uns ins Studio ein. Die Sendungen werden jeweils über eine Stunde aufgezeichnet. Eine tolle Erfahrung in so einem riesigen Radio-Studio zu stehen, es war uns eine, nicht alltägliche, Freude und hat mächtig Spass gemacht.

Das definitiv größte Highlight bei unserer Rückkehr ist allerdings unser Besuch beim SWR in Stuttgart. Dort berichten wir, zur besten Sendezeit, live in der „Landesschau“ von unserer kleinen  Rundreise durch 29 Länder.

Eine spannende, aufregende Ankunft wurde uns also bereitet, das Interesse hat uns überrascht und ehrt uns.

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Zu Besuch bei Angela. Sie ist auch mit dem Rad zu Olympia 2016 gefahren.

Nachdem wir alle Medientermine abgearbeitet haben springen wir gerne wieder aufs Fahrrad, die letzte Etappe steht an. Wir verlassen Baden-Württemberg und radeln, bei herrlichem Herbstwetter, in Richtung Bayern. Sonthofen liegt im schönem Allgäu und ist die Heimat von Angela Buhl und ihrer Familie. Angela haben wir bereits in Rio kennenlernen dürfen, Angela radelte alleine über 26.000Km bis nach Rio. Andere Route, gleiches Ziel: Olympia 2016 in Rio de Janeiro! Wer mehr über Angelas Reise wissen möchte findet diese unter www.holario.de . Wir haben jedenfalls größten Respekt vor Angela und ziehen den Hut vor ihrem Willen und ihrer Leistung.

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Kühe und Pferde treffen zwei Drahtesel.

Bei wunderbaren Herbstwetter strampeln wir also durch das beschauliche Allgäu, die Kühe stehen mit ihren Kuhglocken wie gemalt auf der saftigen Weide und das Bergpanorama bestätigt jedes Bayern-Klischee. Eher zufällig landen wir in unserem Reiseland Nr. 30, Österreich liegt plötzlich auf der Route. Die Alpen-Republik lässt und ganz schön schwitzen, aber nach circa 7000 Kilometern in diversen Anden-Ländern haut uns nichts mehr um. Für geschlagene 4 Stunden bekommen wir einen kurzen Einblick ins Land unserer Nachbarn, am Abend sind wir bereits wieder in Deutschland.

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Wir übernachten bei Sylvia und ihrem Sohn Tobias! Vielen Dank.

In Schwangau fragen wir bei Familie Schweiger ob wir in der Garage, Scheune, Dachboden oder einfach im Garten schlafen dürfen. „Nein, geht leider nicht. Wir beherbergen unsere Gäste anständig!“. Statt Garage oder Dachboden bekommen wir die Ferienwohnung angeboten, der Ausblick ist der absolute Wahnsinn und wir zögern keine Sekunde. Wir schlafen also im „Haus Schweiger“ mit Blick auf das weltberühmte Schloss Neuschwanstein. Von den herzlichen Schweiger’s sind wir schwer beeindruckt, nicht nur zum übernachten werden wir eingeladen auch das Abendessen mit der gesamten Familie wird uns spendiert. Wer mal eine nette Ferienwohnung  und tolle Leute in Schwangau sucht ist hier genau richtig, der Ausblick auf eine Top Attraktionen Deutschlands ist die Anreise wert. Mehr Infos unter: silviaschweiger-fewo@gmx.de.

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Wir schlafen im Feuerwehrauto. Das gab es auf unserer Reise noch nicht.

Die nächste Station heisst Oberhausen, es geht durch das bayrische Voralpenland. Wälder, Täler, Hügel und herrliche Seen begleiten uns. Die letzten Tage unserer Reise geben uns von Allem etwas, Dank eines goldenem Herbsts ein toller Abschluss. In Oberhausen feiern wir mit Uta ihren 50. Geburtstag, Uta ist ein grosser Fan unserer Reise und inzwischen eine gute Freundin. Es wird kräftig und doppelt gefeiert, gleichzeitig wir Nico 28.zig und wir bekommen nochmals einen ungewöhnlichen Übernachtungsort. Wir schlafen in einem Oldtimer-Feuerwehrauto, die anderen Geburtstagsgäste ziehen sich ins Hotel zurück. Uns reicht um glücklich zu sein ein Parkplatz und ein nostalgisches Auto. Es sind eben doch die kleinen Dinge im Leben.

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Nach 554 Tagen sind wir zurück in München.

Am 554 Reisetag heisst es endgültig „Thats it!“ Nach 554 Tagen, 32417km und 1783,87 Stunden im Sattel sind wir wieder zurück im herbstlichen München. Nach 30 Ländern schliesst sich, in der Preysingstrasse 19 in München-Haidhausen, der Kreis endgültig. Hier sind wir gestartet und hierher sind wir auch wieder zurückgeradelt. Wir können es kaum glauben, waren wir wirklich 18 Monate weg? Viele Freunde und Bekannte erwarten uns, auch „Radio-Arabella“ und ein Filmteam begrüßten uns direkt vor der Haustüre. Mit durchschnittlich 7.53€ p.P./Tag war Deutschland extrem günstig, viele Menschen haben uns die Türen geöffnet und hiessen uns herzlich willkommen, damit ist Deutschland eines unserer billigsten Reiseländer.

Danke an alle die live in München vor Ort waren und mit uns noch den Irish Pub unsicher gemacht haben. Danke auch an die zahlreichen Glückwünsche welche wir via Mail, Facebook oder Telefon bekommen haben.

Kommenden Samstag, den 5.11.2016 sind wir um 18h live bei Radio „HiServus“ auf Frequenz 94.5 zu hören, mehr Infos auf www.m945.de

Nächsten Donnerstag, den 10.11.2016 sind wir, ab 18h, live in der „Abendschau“ des Bayrischen Rundfunks (BR) zu sehen. Ein Highlight jagt das nächste! Schaut’s mal rein!

Bitte denkt auch an unser Filmprojekt. Bitte beachtet, ihr könnt einen Film realisieren. Es liegt an Euch!!! Sollte die Summe für den Film nicht zustande kommen, fliesst Eure Spende 1:1 an Euch zurück! Euer Risiko ist also sehr gering, hier nochmals der Link: DVD bestellen oder spenden!

Es war uns eine Ehre Euch von unserer Reise zu berichten. Das Leben spielt sich draussen ab und im Idealfall auf dem Fahrrad. Danke für Eure tolle Unterstützung auf unserer Reise. Danke auch an unsere Sponsoren welche uns mit tollen Produkten ausgestattet haben. Ein Film wäre die Krönung, es lohnt sich!

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Julian geniesst den Ausblick. Was eine Reise.

Wir berichten weiter regelmässig auf www.trioforrio.com, dort gibt es laufend Neuigkeiten zum Filmprojekt, auch auf Facebook findet Ihr uns wie gewohnt unter „Trio For Rio“. Danke für’s teilen unserer Beiträge und weiterleiten unserer Emails, vielleicht habt ihr ja noch einen Geheimtipp wer als potenzieller Sponsor des Films in Frage kommt. Wir würden uns über ein Feedback freuen!

Bleibt sportlich!

Ciao,

Euer Trio for Rio

Julian, Nico und Sandro

Weitere Bilder findest Du in unserer Galerie.

Italien II – Schweiz – Deutschland (2) – Schwabenland

Deutschland, Italien, Schweiz
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Der Genfer See in der Schweiz, unser Land Nr. 29.

In Turin muss eine Entscheidung her, die Wolken hängen tief, es regnet und die Temperaturen werden stündlich kühler. Die Schneefallgrenze hatte sich bei knapp über 1000m eingependelt, keine tollen Aussichten auf unsere bevorstehende Alpenüberquerung. Wie es der Zufall so will kommen unsere Eltern gerade mit ihrem Wohnmobil aus dem jährlichen Griechenland-Urlaub. Kurzerhand nehmen die Beiden einen längeren Umweg in Kauf und laden uns samt Rädern ein. Wir werden also über die Alpen chauffiert, wer über 280.000 Höhenmeter in den Beinen hat, darf sich diesen Luxus mal gönnen. Das Felsmassiv der Alpen und die gigantischen Schluchten sind beeindruckend, wir geniessen dieser Eindrücke aus für uns ungewohnter Perspektive, vom Beifahrersitz aus. Am Genfersee haben wir die kritische Region hinter uns und es geht bei, weiterhin kühlen, Temperaturen wieder per Rad weiter durch unser Land Nr. 29.

Nachts wird es sehr kalt, doch Hotels sind viel zu teuer. Deshalb zelten wir.

Gleich die erste Nacht in der Schweizer Wildnis wird eine der kältesten unserer gesamten Reise, der ständige Nieselregen in den folgenden nächsten Tagen macht die Sache nicht besser. Mit steifen Gliedern und tauben Fingern kämpfen wir uns am Genfersee entlang bis Lausanne. Die Schweiz ist unverhältnismäßig teuer, so beschliessen wir absolut low-budget durch die Alpenrepublik zu radeln und möglichst kein Geld auszugeben. Unsere Zeltnächte am kristallklaren Genfersee sind zwar bitterkalt, dafür glitzern die Sterne am Himmel um die Wette. Einen schöneren nächtlichen Ausblick hat man aus den protzigen Villen rund um den See sicher auch nicht.

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Zufällig kommen wir beim IOC vorbei. Begeistert erzählen wir von unserer Reise und stossen auf taube Ohren.

In Lausanne sitzt der IOC (Internationales Olympisches Komitee), mit unserer Geschichte im Gepäck dürfen wir kostenlos ins Olympia Museum. Ansonsten zeigen sich die Anzugträger wenig beeindruckt von unserer Reise zu den Olympischen Sommerspielen 2016, den eher biederen Eindruck und das steife Image des IOC behalten wir daher bei.

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Minus 3 Grad. Warm anziehen und auf die Zähne beißen.

Der strahlend blaue Himmel täuscht etwas, die Luft ist zwar klar aber die Kälte ist schneidend. Wir verabschieden uns vom größtem See der Schweiz mit dem Ziel Bern, der Hauptstadt des Landes. Die Kilometer ziehen sich, der Wind bläst von vorne und die Temperaturen fallen auf zapfige 5-7 Grad, in der Nacht sind wir unter dem Gefrierpunkt. Frederic und Adriana haben Mitleid und nehmen uns für eine Nacht auf, die Schweiz ist zwar teuer, aber die Menschen haben ein großes Herz. In den nächsten Tagen werden wir häufig zum übernachten, zum aufwärmen oder zum Abendessen eingeladen, danke.

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Bern. Eine sehr schöne Stadt. Foto: Stelian Pavalache.

nDie Schweiz macht ihren Klischees alle Ehre. Auf den Weiden bimmeln die Kühe vor sich hin, Käsereien gibt es wie Sand am Meer und es geht natürlich (nur) auf und ab. Ab Bern wir wieder deutsch gesprochen, wir brauchen eine Weile bis wir aufhören automatisch auf Englisch zu antworten. Mit der Schweiz waren wir jetzt übrigens in allen 4 Ländern in welchen Deutschland Fussball-Weltmeister wurde, alle 4 Länder auf dieser Reise, alle wurden mit dem Rad erobert. Andere sammeln Pokemon’s mit ihren Smartphone’s, wir sammeln WM-Sterne mit dem Fahrrad. Mission erfolgreich gemeistert.

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Ranjit Singh Masuta lädt uns zum Essen und Übernachten ein. Vielen Dank.

Die Schweizer beeindrucken uns mit ihrer lockeren Art und ihrem wunderbaren Dialekt. Mit Malika, Cyrille und der bunten Großfamilie von Ranjit Masuta und einer Frau Uma Shakoor haben wir umwerfende Menschen mit z.T. unglaublichen Lebensgeschichten kennenlernen dürfen und hatten jede Menge Spass. Ranjit und seine  Familie retten uns vor einer kalten Regenacht, wir werden in ihr „Hotel Langenthal“ und ihr indisches Restaurant eingeladen, grossartige Menschen treffen wir dort in einem tollem Naturparadies. Julian bleibt sich treu und die Plattfußstatistik wird weiter fleissig ausgebaut, geschlagene 40(!!!) Plattfüsse stehen bereits in der Statistik, Nico liegt gerade mal bei der Hälfte und damit bei 20.

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Deutschland ist in Sichtweite. Hier am Dreiländereck in Basel.

Auf dem Weg nach Basel heisst es: Jacke an, Jacke aus, das Herbstwetter weiss anscheinend selten was es will! Andreas von der Basler-Zeitung lädt uns in seine Stadt ein, seine Frau On-Uma bekocht uns königlich. Die Basler-Zeitung bekommt ein Interview und wir eine tolle Stadttour durch die Altstadt bis hin zum Dreiländereck. Übrigens haben wir es geschafft und in der Schweiz kein Geld liegen lassen. Als Belohnung für uns Durchhaltevermögen gönnen wir uns allerdings am letzten Abend ein Fussballspiel zwischen dem FC Basel vs. Luzern, tolle Stimmung. Erwartungsgemäss gewinnt Basel mit 3-0, so lassen wir kurz vor der deutsche Grenze doch noch Geld liegen, mit umgerechnet 2,14€ p.P/Tag zählt die Schweiz aber zu unseren billigsten Reiseländern. den Artikel der Basler-Zeitung findet man hier: Zeitungsartikel in der BZ

Am Tag 539 radeln wir also wieder über deutschen Boden, die Sonne begrüßt uns mit einem herrlichem Herbsttag. Beinahe könnte man meinen die Heimat hätte uns vermisst und strahlt vor Freude als wir gen gigantischen, aber dennoch gemütlichen Rhein entlang rollen.

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Mit Sonnenschein pur empfängt uns Deutschland wieder.

Die erste Nacht auf deutschem Boden wird natürlich gezeltet, der Sprung in den Rhein ist ein kühle Angelegenheit und wir kriechen sofort in unsere dicken Daunenschlafsäcke. Am nächsten Tag wechseln wir mehrmals zwischen Deutschland und der Schweiz hin und her, je nachdem welche Rheinseite den besseren Radweg bietet. Spätestens als wir unser „Schwäbisches Meer“ bzw. den Bodensee erreichen, wird klar: Wir sind zurück!!!!! Die Heimat hat uns wieder und es gibt auch gleich einen weiteren Grund zu feiern, die 32.000km unsere 20.000Meilen sind voll, was für eine Zahl.

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Das „Schwäbische Meer“, der Bodensee.

In Konstanz werden wir von Jelena mit einem gigantischen Maultaschen-Essen begrüßt, 11 Maultaschen pro Kopf werden verdrückt. Am nächsten Tag gehts zur Tante und Onkel auf die andere Seeseite, wir werden herzlich begrüßt und es ist ein geschichtenreiches Wiedersehen. Auf dem Weg in unsere Geburtsstadt Tübingen warten mehrere Zeitungen auf uns und wollen Details zu unserer „kleinen“ Rundreise wissen. In Sigmaringen werden wir von Timo beherbergt, in Dusslingen übernachten wir bei Yvonne und Daniel nach unserem gratis Haarschnitt von “Rösener Schnittpunkt“ und unsere Schwester begrüßt uns in ihrem Häuschen in Nehren.

Tübingen ist die erste Stadt auf unserer Tour welche wir zweimal besuchen, hier schliesst sich der Kreis. Die Lokalpresse wartet, das SWR-Radio fängt uns vor dem Rathaus ab und von den Radio-Kollegen von „Das Ding“ werden wir interviewt und gefilmt. Weiter geht es nach Rottenburg, hier sind wir zu Schule gegangen, das „Schwäbische Tagblatt“ ist vor Ort und das Eiskaffee „Rino“ spendiert neue Fahrradtrikots und Radelhosen, was für ein Empfang bei Sonnenschein und milden Temperaturen!

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Was ein Empfang. Vielen Dank!

Ganz grosse Kino erwartet und in unserer Heimatgemeinde Hailfingen. Familie, Freunde, Nachbarn und Neugierige erwarten uns in unserer Rosengartenstraße. Die Ortsvorsteherin Sabine Kircher und der Rottenburg Bürgermeister Thomas Weigel beglückwünschen uns, unzählige Hände wollen geschüttelt werden und unsere Geschichte wir bis zur Heiserkeit erzählt. Es ist der absolute Wahnsinn, danke an alle die vor Ort waren, danke für die vielen Leckereien und die wunderbaren Plakate. Es war uns eine Ehre!! Die Party geht bist spät in die Nacht und auch der folgende Samstag wird mit Familie und Freunden durchgefeiert, es ist gleichzeitig Vater’s 66. Geburtstag.

Den Artikel vom Tagblatt gibt es hier.

Wir hatten keine Vorstellung was alles zwischen Tübingen und Rio liegt und passieren wir, jetzt sind wir um eine großartige Erfahrung reicher. Wir sind froh ohne Reiseführer gereist zu sein und wenig über die jeweiligen Länder gelesen zu haben. So haben wir viel mehr über Land und Leute erfahren. Wir waren offen für neues und haben so authentische Einblicke in den Alltag der Menschen bekommen.

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32213 Kilometer. Vielen Dank an euch alle für eure Unterstützung! Helft uns jetzt bei unserem Film-Projekt! Danke.

Wie geht es weiter? Am Dienstag, den 25.10.2016 sind wir um 18.30Uhr live beim SWR in Stuttgart bei der Landesschau. Dort stellen wir auch unser Crowfunding-Projekt vor, unser Traum vom Film lebt und wir brauchen Eure Unterstützung. Danke!!

Danach radeln wir nach München weiter, die Preysingstraße 19 sollten wir am 31.10.2016 gegen 16h erreichen. Wir freuen uns auf Euch!

Danke für den grossartigen Empfang im Schwabenland! Ein Traum, ein Ziel, alles Kopfsache!!!!

Mit sportlichen Grüßen,

Julian und Nico.

Weitere Bilder findest Du in unserer Galerie.

Frankreich (2) – Monaco – Italien

Frankreich, Italien, Monaco
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Canal du Midi. Ein traumhafter Radweg.

An Julians 34. Geburtstag verlassen wir Toulouse und verabschieden uns daher auch von unseren Gastgebern Chaty und Alex und der schönen Stadt an der Garonne. Natürlich radeln wir nicht los bevor der selbst gebackene Geburtstagskuchen nicht vollständig aufgefuttert ist, danke auch für die zahlreiche Glückwünsche. Am „Canal du Midi“ geht es ab Toulouse weiter, unser Ziel das Mittelmeer. Wir zelten bei wunderbaren Sonnenuntergängen am Kanal und bestaunen dabei die unzähligen grossen und kleinen Boote welche gemütlich vor sich hin tuckern und in der Dämmerung verschwinden. Tagsüber geht es immer am Kanal entlang, der Radweg unter den alten Bäumen ist eine tolle Strecke und jede Menge Sehenswürdigkeiten liegen links und rechts des Weges. In Carcassonne steht z.B. das vermutlich schönste Schloss Frankreichs, diese guterhaltene Burganlage ist uralt und einen Stop wert und wir fühlen uns wie Ritter im Mittelalter. Allerdings reitet der Ritter von heute keine Pferde mehr sondern bevorzugt den TX-1000 Drahtesel der VSF-Fahrradmanufaktur aus Oldenburg. Die gesamte Burg- Schlossanlage gehört längst, genau wie auch der Canal du Midi, zum UNESCO-Weltkulturerbe, eine verdiente Auszeichnung wie wir finden.

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Nico vor dem Schloss in Carcassonne.

Langsam setzt auch in Frankreich der Herbst ein, die Blätter fallen bunt vom Himmel und je nach Sonnenstand fahren wir durch eine Welt aus tausendundeiner Farbfacette, sehr entspannend und gemütlich. Auch an den zahlreichen Schleusen des Kanals stehen wir gerne und beobachten die Boote und die Arbeit der Schleuser an den zig Staustufen, auch eine interessante Art seinen Urlaub zu verbringen. Die Boote können gemietet werden und so treffen wir viele bunte Vögel auf oder am Kanal.

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Bunter Ort in Südfrankreich.

17 Monate waren wir am 27. September unterwegs, zum Jubiläum haben wir Rückenwind und lassen uns treiben. Dank der vielen kleinen Dörfer, Klöstern, Schlössern, Kirchen und Burgen halten wir unsere Brotzeiten und die Mittagssiesta immer in, beinahe unwirklichem, Postkartenpanorama ab. Die Kombination Sonne und Wasser ist einfach unschlagbar und hat eine magische Anziehungskraft auf uns und gibt die nötige Kraft und Motivation für neue Radel-Abenteuer.

In Sète erreichen wir die Strände des Mittelmeers, jetzt haben wir Frankreich einmal komplett durchquert und werden von duftenden Kiefernwälder und viel Sand empfangen. Hier und da erinnert uns die Küste und die Landschaft an den griechischen Pillion, die Urlaubsregion unserer Kindheit. Unser Zeltplätze duften herrlich, die Vögel zwitschern und die Grillen verstummen nur selten, ein Feierabend wie aus dem Bilderbuch. Nur die Moskitos können einem die Laune etwas vermiesen. Hier unsere, leicht ironische, Erklärung für die Moskito-Plage in Südfrankreich: „ Da der Franzosse Frösche isst und dieser daher als natürlicher Feind der Moskitos stark geschwächt ist, leben die Plagegeister hier wie im Paradies oder doch wie Gott in Frankreich?

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Auf gehts in Richtung Rhone.

Von Sète aus fahren wir am nächsten Kanal entlang, jetzt wird am „Canal du Rhone á Sète“ gestrampelt. Die freundlichen Franzosen halten gerne einen Plausch und wir verständigen uns oft mit Hand und Fuss, man muss ja nicht jede Sprache perfekt beherrschen, oder? Wir verlassen jetzt das sumpfige Delta der Rhone und machen uns auf um die „Cote d’ Azur“, die Perle Frankreichs, zu erkunden. Nach einigen steilen Abschnitten erreichen wir die Hafenstadt Marseille, die Altstadt ist toll und es gibt mächtige Bauwerke zu bestaunen. Frankreich ist ein Einwandererland, in der City sieht man überall Menschen aus offensichtlich unterschiedlichsten Kulturen und Ländern. Die Stadt, ihre Läden und Restaurants und nicht zuletzt ihre Einwohner sind daher wunderbar bunt und vielfältig.

Die Zeit verrennt, am 1. Oktober 2016 beginnt bereits der letzte Monat unserer Reise. Es kommt Wehmut auf, aber die Freude auf die Heimat, Familie und Freunde überwiegt natürlich.

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Nico übernimmt das Steuer.

Nach einigen grauen Tagen setzt sich die Sonne wieder durch und die Cote d’ Azur strahlt in ihrer ganzen Schönheit. Die 31.000km machen wie kurz vor St. Tropez voll und feiern mit Glanz&Gloria im Yachthafen der Glamour-City. Naja, wir lassen und eher feiern, der Jetset bestaunt unsere Räder und uns werden die Boote gezeigt, auf der „Aschanti IV“, einem 35m Segelboot, fühlen wir uns wohl und tauschen beinahe Steuerrad gegen Fahrrad ein, aber eben nur beinahe. In der Nacht schlafen wir, verhältnismäßig wenig luxuriös, auf einem LKW-Anhänger welcher auf einem Parkplatz steht, wir brauchen nicht viel um glücklich zu sein. Danke Tom, dem Trucker.

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Luxus an der Côte d’Azur. Wir übernachten im LKW.

Die Küste kurz vor Cannes ist von malerischer Schönheit und wir kommen aus dem staunen und fotografieren gar nicht mehr raus. Die Felsen leuchten in den unterschiedlichsten Rottönen und das Mittelmeer zeigt sich kristallklar wenige Meter unter uns, der Kontrast mit den saftig grünen Bäumen ist einmalig schön.

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Tolle Farben auf dem Weg nach Cannes.

Nach Cannes geht es rein nach Nizza, auch hier lässt es sich leben, die Altstadt, der Hafen, die breite Ufer-Promenade und die anliegenden Dörfer verstrahlen einen tollen, beinahe romantischen, Charme aus. Nur mit der Suche nach einem geeigneten wilden Zeltplatz wird es an der prominenten Cote d’ Azur immer schwerer. Wir sind einfallsreich und mit einer, wohldosierten, Portion Dreistigkeit findet man immer ein Plätzchen, schöner schlafen die wohlbetuchten auf ihrer Yacht wohl auch nicht.

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Ziellinie der Formel 1 in Monaco. Für uns gehts noch weiter.

Mit Monaco besuchen wir unser Land Nr. 27, bestaunen bei einer Brotzeit im Yachthafen von Monte-Carlo das schwimmende Kapital der Reichen und Schönen. Wir bekommen von einer neureichen Tante 5€ zugesteckt, für ein Eis wie sie meint, wir fühlen uns wie zwei Kleinkinder in einer fremden Welt und machen uns daher ganz schnell auf und davon in Richtung Italien. Bei Gucci, Rolex, Armani und Co. gibt es einfach nix für den gewöhnlichen Tourenradler, schon gar nicht für 5€!!! Der Adel hat es eben nicht so mit dem Radel!

Bella Italia ist also unsere Nummero 28 und ein Klassiker kurz vor dem Abschluss unserer Reise, nur die Schweiz trennt und jetzt noch von der Heimat. Frankreich mit 14.20€ p.P./Tag und Monaco mit 0€ p.P./Tag haben unsere Finanzen nicht überstrapaziert und wir haben daher noch genügen Budget für den Heimweg auf der Seite.

Gleich am ersten Tag in Italien dürfen wir kostenlos auf einem Campingplatz in San Remo stehen, als Gegenleistung müssen wir die gesamte Camper-Gemeinde mit unserer Geschichte unterhalten, ein großer Spass. Rüdiger und Susanne aus Köln laden uns spontan in ihr Ferienhäuschen in Dolcedo ein, dort bleiben wir eine Nacht und haben mit den beiden viel zu lachen. Die Akkus sind geladen, die Wäsche gewaschen, die Räder voller Tatendrang und wir sind ausgeruht für die nächste Etappe, neues Ziel Turin.

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Warm-Up für die Alpen.

Ciao Mittelmeer, Hallo Berge! Gleich der erste Tag  lässt uns, auf der S28, klettern und schwitzen. Gott sei Dank sind die Italiener Meister im Brücken- und Tunnelbau, viele Täler und Bergspitzen können so vermieden werden. Die Nächte werden nun deutlich kühler und der abendliche Badespass in den Bächen Italiens ist ein kühles Vergnügen und wir müssen uns in den Nächten dick anziehen.

Der Herbst macht auch vor Norditalien keinen Halt, kurz vor Turin wird das Wetter wieder sehr wechselhaft und bietet Sonne, Nebel, Kälte, Wind und Regen im ständigen Wechsel. Dem Wildlife scheint es zu gefallen, Dachs, Reh, Eichhörnchen und Co. springen wie wild umher. Den Skorpion im Schlafzimmer hätten wir am liebsten eingepackt, aber der darf jetzt doch weiter durch italienische Wälder kriechen.

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Erfrischung im Po. Hier ist er noch kristallklar.

Nach einer Nacht am Rande des Po’s und einem Sprung in denselbigen finden wir uns mitten in Turin wieder. Die italienischen Wochenmärkte sind immer einen Besuch wert, ansonsten radeln wir durch die Stadt von Piazza zu Piazza, von einem imposanten Gebäude zum nächsten. Die Italiener sind Fahrrad-Liebhaber, sogar die Polizei unterbricht ihre Arbeit für 15 Minuten um mit uns zu quatschen.

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Kurze Pause vom Dienst. Die italienische Polizei schaut unseren Trailer.

Leider ist die Schneefall-Grenze in den letzten Tagen auf knapp 1000m gefallen, ob wir mit den Rädern in die Schweiz rollen oder ob wir uns eine Alternative suchen müssen ist daher noch offen.

Morgen sollten wir jedenfalls die Grenze zur Schweiz erreichen und verabschieden uns mit diesem Blog daher schonmal von Italien, Schweiz mach dich bereit!

Unsere Crowdfunding-Aktion geht die nächsten Wochen online, wir hoffen genügen Menschen begeistern zu können, damit unser Film auch realisiert werden kann. Wir brauchen also Eure Unterstützung, wir halten Euch auf dem Laufendem.

Euch einen schönen Herbst und danke fürs lesen und teilen unserer Berichte auf Facebook & Co.

Mit sportlichen Grüßen,

Julian und Nico.

Weitere Bilder findest Du in unserer Galerie.

Spanien II – Camino del Norte – Frankreich (2)

Frankreich
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Kathedrale von Santiago de Compostela.

Bevor wir Santiago de Compostela verlassen schauen wir uns noch in Ruhe die berühmte Kathedrale der historischen Stadt an. Die Kathedrale steht über einer Grabstätte, die dem Apostel Jakobus zugeschrieben wird und ist Ziel der diversen Jakobswege quer durch Europa. Das schwenken des gigantischen Weihrauchkessels ist Tradition und ein Erlebnis welches wir live miterleben dürfen.

Über den „Camino Portugues“ radelten wir in die Stadt, über den „Camino del Norte“, auch der Küstenweg genannt, verlassen wir Santiago de Compostela und seine historischen kleinen Gassen um uns auf unseren Weg in Richtung Frankreich zu machen. Der Camino del Norte gilt quasi als der Ur-Jakobsweg, erst später wurde der „Camino Frances“, weltweit auch als „der Jakobsweg“ bekannt, zum Hauptstrom der Pilger.  Die 2 wichtigsten Pilgerziele waren, damals wie heute, Rom und Santiago als Ausstrahlungsort des christlichen Glaubens und Sinnbild für den Widerstand der christlichen Welt in Europa bzw. in Spanien.

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Die Nordküste Spaniens.

Die Landschaft ist eine Augenweide, so anstrengend die vielen Hügel und Berge auch sind, die Wälder, Täler, Flüsse und Bäche entschädigen für jede Anstrengung. Vor uns offenbart sich, an unserm Reisetag Nr. 500, eine umwerfende Natur mit tausenden Farbfacetten bei herrlichem Sonnenschein. Erst als Nicos Schaltzug reisst sind wir zurück in der Realität und müssen wieder einmal, wir stehen mitten im Niemandsland, improvisieren. Letztendlich muss Nico einen kompletten Tag mit einen Gabelschlüssel seine Gänge wechseln, erst am nächsten Tag kommen wir an Ersatzteile und basteln einen neuen Schaltzug ans Rad.

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Gegen die Pfeilrichtung! Unser Ziel ist Deutschland.

Die Leute auf dem Camino kommen aus den unterschiedlichsten Ecken dieser Welt. Irgendetwas scheint alle Pilger, Radler oder Wanderer anzutreiben, viele bunte Gespräche am Strassenrand, in den Herbergen und beim abendlichen Wein und Essen geben uns Einblicke warum Menschen sich Abenteuer bzw. psychische und physische Herausforderungen suchen. Fazit: Es gibt keinen Einheitsgrund, hier einen gemeinsamen Nenner zu finden ist unmöglich. Nur ein Ziel haben die Menschen auf dem Jakobsweg gemeinsam, Santiago!!! Unser Ziel geht allerdings in die andere Richtung und heisse „Heimat“!

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Berg rauf – Berg runter. Das Panorama entschädigt!

Die N634 führt uns jetzt direkt am Meer entlang, auch an der Küste ist es ein einziges Auf und Ab, es  ist oft eine zähe Angelegenheit und die Beine schmerzen am Abend gehörig. Wieviele Täler wir alleine in Spanien umständlich durchqueren mussten wissen wir nicht mehr, es dürften aber für unser restliches Leben genügend gewesen sein. Hügel und Berge egal in welchem Land, egal auf welchem Kontinent werden wohl ein dicker roter Faden am Ende dieser Reise sein. Die 300.000 Höhenmeter sollten inzwischen nur noch Formsache sein und bis zum eintreffen in Deutschland gemeistert sein. Unsere Reise ist definitiv nichts für Flachland-Liebhaber, sollte es doch einmal flach sein, macht sich der Gegenwind einen Spass daraus uns zu ärgern. Gott sei Dank schleppen wir unser Hängematten mit, genügend Bäume für eine entspannte Siesta stehen jedenfalls immer parat. Die unzähligen kleinen Dörfer mit ihren zahlreichen Einkehrmöglichkeiten thronen bezaubernd auf den Klippen, unten lädt der Atlantik zum baden ein. Wäre der Ozean nicht treu an unserer Seite könnte man meinen in der Schweiz zu sein. Die Kuhweiden, die historischen Gebäude, leckeres rustikales Essen und die massiven Berge im Hintergrund runden dieses Bild standesgemäss ab.

Unsere Zeltplätze sind meist abseits der Dörfer, ein geeigneter Badefluss findet sich immer, so schlummern wir seelenruhig bis uns die Morgensonne weckt. Nur die Kühe auf den nahen Weiden wundern sich über ihre neuen Nachbarn und bimmeln mit ihren Glocken um die Wette. Am Morgen liegt oft noch Nebel und Taureif über der verschlafenen Natur, daher hat die erste Radelstunde am Tag oft was märchenhaftes.

In den letzten Wochen waren wir, verhältnismässig, oft online um Emails zu schreiben und um damit unser Filmprojekt weiter voranzutreiben, inzwischen haben wir einen ersten Trailer über unsere Reise. Wer diesen noch nicht kennt, kann ihn hier anschauen!


Sobald es Neuigkeiten gibt oder wann das geplante Crowdfunding-Projekt genau startet, lassen wir es euch wissen.

An der zauberhaften Playa de Vega treffen wir Freunde aus der Heimat. Hannes, Jakob, Robert & Co. sind mit ihren VW-Bussen auf Surf-Tour und machen gerade die spanischen Stände mit ihren Brettern unsicher.

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Wir treffen die Profi-Surfer aus der Heimat. Es war uns eine Ehre!

Die Herbergen am Wegesrand sind nicht nur Treffpunkt sondern einfach auch praktisch. Die Sonne verschwindet und bis an die französische Küste, ganze 8 lange Tage, beherrscht Regen unseren Radalltag und wir sind froh für durchschnittlich 5€ p.P. ein Dach über dem Kopf zu haben. Gerade in der Nacht schüttet es oft wie aus Kübeln und an zelten ist beim besten Willen nicht zu denken. Graues, kühles Aprilwetter mitten im September, aber bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, nur….. Die obligatorischen Schnarcher in den Unterkünften hellen die Stimmung nicht gerade auf, irgendeiner startet immer ein nerviges Nachtkonzert. In Kombination mit den quietschenden Stockbetten kann da die 9.Sinfonie von Beethoven nur schwer mithalten.

Die zahlreichen leerstehenden Immobilien passen zum tristen Regenwetter, die Immobilienkrise hat in Spanien grosse Wunden hinterlassen und viele Rohbauten stehen wir verwaiste Skelette in der Landschaft, Häuser welche neue Besitzer suchen gibt es unzählige.

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Regentag in Bilbao! Wir gehen ins Guggenheim Museum.

Bevor wir Seekrank werden, vor lauter Regenwetter und welligen Strassen, machen wir Pause in Bilbao und schauen uns das weltberühmte Guggenheim-Museum an. Picasso, Warhol und Co. sind ausgestellt, ein bisschen Kultur hat noch niemanden geschadet. Was allerdings alles als Kunst zählt lässt uns mit der Frage zurück: „Was ist eigentlich Kunst?“ Vielleicht haben wir zu wenig Phantasie und denken nicht abstrakt genug. Naja, liegt wohl im Auge des Betrachters, ist unsere Reise eigentlich auch eine Form von Kunst?

Die Supermärkte am Wegesrand werden zunehmend deutscher, Schwarzbrot, Senf und Saitenwürstchen erinnern uns zumindest stark an die Heimat. Aber auch die baskischen Spezialitäten, wie gekochter Tintenfisch, Serano-Schinken, Salami oder Käse sind jedesmal eine kurze oder auch längere Pause wert.

Wieder haben wir viele neue Freunden gefunden, Morten, Maria & Josef, Freddy, Jan, Martin, Robert, Aline, Felix, Amir, Matt, Hector, Alex, Matteo, Gabriel, Julien…. Danke, es war uns ein Fest!

Die massiven Pyrenäen stellen ein letztes Hindernis zwischen Spanien und Frankreich da. Gerade bei strömenden Regen und bei düsterem Himmel schaut das Steinmassiv doch sehr respekteinflössend aus. Allerdings findet die Straße immer ein Tal und so halten sich die Strapazen in den Pyrenäen in Grenzen, uns und unseren Rädern ist das recht. Kurz nach San Sebastian erreichen wir Irun den Grenzort zu Frankreich. In Irun endet auch der Camino del Norte, er war anstrengend, aber wir können diesen Weg nur jedem empfehlen. Buen Camino!

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Bonjour France. 30000km später sind wir wieder hier!

Wir sagen also Adios N634, Tschüss Pyrenäen, Bye-Bye Spanien und BONJOUR Frankreich! Frankreich ist das erste Land auf unsere Reise, welches wir zum zweiten Mal auf unserer Tour befahren. Die Polizisten an der Landesgrenze lachen uns freundlich zu, vermutlich voller Mitleid da der Regen auch in Frankreich keine Gnade kennt. Immerhin fällt gleich am ersten Tag die 30.000km Grenze auch die Wetteraussichten der nächsten Tage hellen die Stimmung wieder auf.

Am zweiten Tag in Frankreich hat der Dauerregen endlich eine Ende und die ersehnte Sonne hat wieder Oberhand, das Zelt ist wieder unsere tägliche Herberge und wir geniessen die Sonnenstrahlen in jeder Minute. Die Nächte stehen unter dem Motto „Natur pur“, wir hören nur das Rauschen der Bäche und die Tiere welche durchs Unterholz flitzen. Erst als in der Ferne die Kirchturmglocken bimmeln verlassen wir unser Zelt und bauen schnell und routiniert ab, jeder Handgriff sitzt nach über 517 Tagen on Tour.

Es geht vorbei an riesigen Weinanbaugebieten, Maisäckern und Sonnenblumenfeldern, aber auch exotische Früchte wie Kiwis scheinen sich in Frankreich wohl zu fühlen. Auch hier kommt der Herbst mit grossen Schritten, Kastanien und fallende Blätter sind wohl auch hier die ersten Vorzeichen auf die neue Jahreszeit.

Kurz vor Toulouse werden die Straßen enger und der Verkehr nimmt stark zu. Nico wird auf der Schnellstraße von einer überholenden Golf-Fahrerin touchiert, kann das Rad aber gerade noch abfangen. Die circa 80-jährige Fahrerin ist danach am Boden zerstört und mit den Nerven am Ende, Glück gehabt. Jede Dorne und jeder Draht sucht sich weiterhin zielsicher Julians Hinterrad aus und inzwischen musste Plattfuß Nr. 36 geflickt werden, auch ihr ist inzwischen Routine Trumpf!

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Halt Stop! „Das ist verboten!“.

Auf der N124 geht es weiter nach Toulouse. Erst ist die N124 eine gemütliche Schnellstraße, circa 30km vor Toulouse wird diese allerdings zur Autobahn. Wir finden uns, da es keinerlei Verbotsschilder gab, mitten auf der Stadtautobahn wieder. Es kommt wie es kommen muss, erst kommt die Autobahnmeisterei und nach weiteren 3 Km die Polizei. Wir hatten keine Möglichkeit umzukehren und befinden uns bereits auf der Ausfahrt als die „Gendarmerie“ uns mit eingeschaltetem Blaulicht überholt. Die zwei Ordnungshüter sind übel gelaunt, kontrollieren unsere Pässe und schreien rum wie die Wilden. Gott sei Dank lief die Kamera mit, wir bekommen die Pässe zurück mit den Worten „Solltet ihr noch einmal auf der Autobahn erwischt werden, ziehen wir die Räder ein und ihr lauft zurück nach Deutschland“! Ganz schön verspannt die Jungs in Frankreich, gibt es Terroristen auf Fahrrädern?

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Toulouse an der Garonne.

Mit Rädern erreichen wir jedenfalls die Universitätsstadt Toulouse und legen einen entspannten Ruhetag ein. Wir kommen bei Alex und Cathy unter, die 2 haben uns bei warmshowers.org eingeladen. Wir ziehen durch die Stadt, geniesse die Sonne im Park und an der gemütlich fliessenden Garonne, der Flair der Altstadt ist jung und leicht. Beim Rugby-Spiel Toulouse vs. Paris ist mächtig Stimmung und zeitgleich ist das Event ein schöner Abschied von der Stadt und unseren Gastgebern.

Die Heimat rückt näher, in 2-3 Wochen sollten wir wieder deutschen Boden unter den Reifen haben. Wir freuen uns darauf.

Danke fürs lesen und teilen unserer Berichte und Trailer, ihr hört von uns.

Viel Spass auf der Wiesn!

Julian und Nico.

Weitere Bilder findest Du in unserer Galerie.